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Handball-WM | Viertelfinale

Trotz WM-Aus: DHB-Team zurück in der Weltspitze

  • Video Rückkehr mit breiter Brust
  • Video "Viele Talente" und " Weltspitze"
  • Video Bitteres WM-Aus gegen Spanien
  • Video "Turnier jetzt nicht schlecht reden"
  • VideoRückkehr mit breiter Brust

    Die deutschen Handballer sind wieder wer im internationalen Geschäft. Deswegen musste sich bei der Rückkehr nach Deutschland auch keiner verstecken.

    (24.01.2013)
    Video"Viele Talente" und " Weltspitze"

    "Ich denke, wir sind in der Weltspitze angekommen", so DHB-Sportmanager Heiner Brand. "Wir haben viele junge Talente, im DHB und in der Liga", bestätigt Bundestrainer Martin Heuberger.

    (24.01.2013)
    VideoBitteres WM-Aus gegen Spanien

    Trotz einer Zwei-Tore-Führung zur Pause unterliegt das DHB-Team im Viertelfinale mit 24:28. Dennoch können Deutschlands Handballer nach einem starken Turnier wieder optimistisch nach vorne blicken.

    (24.01.2013)
    Video"Turnier jetzt nicht schlecht reden"

    Die Spieler, der Bundestrainer und DHB-Sportmanager sind natürlich enttäuscht nach dem WM-Aus im Viertelfinale gegen Spanien. Aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen - die Stimmen zum Spiel.

    (23.01.2013)

    Kurzmeldung

    • 08:18 24.01.2013Kurzmeldung

      DHB-Team am Ende Fünfter 08:18 24.01.2013
      Die deutschen Handballer haben nach dem Aus im Viertelfinale die WM in Spanien als Fünfte beendet. Das teilte der Weltverband IHF mit. Die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) hatte am Mittwoch ihr Viertelfinal-Spiel gegen Gastgeber Spanien mit 24:28 verloren. Die Platzierungen wurden nach folgenden Kriterien errechnet: Anzahl der Punkte aus den Vorrundenspielen gegen die Teams auf den Gruppenrängen eins bis vier, bei Punktgleichheit entschied die Tordifferenz. Sollte auch diese gleich gewesen sein, gab die Zahl der geworfenen Tore den Ausschlag.

    • 23:09 23.01.2013Kurzmeldung

      Frankreich scheitert an Kroatien 23:09 23.01.2013
      Titelverteidiger Frankreich ist bei der Handball-WM der Männer in Spanien ausgeschieden. Der Olympiasieger unterlag im Viertelfinale in Saragossa gegen Kroatien klar mit 23:30 (12:13). In der Vorschlussrunde treffen die Kroaten am Freitagabend auf Europameister Dänemark, der sich in seiner Viertelfinalbegegnung mit 28:26 (18:11) gegen Ungarn durchsetzte. Die zweite Semifinalpartie bestreiten Gastgeber Spanien und Außenseiter Slowenien. Die Iberer setzten sich bei ihrer Heim-WM in Saragossa gegen Deutschland 28:24 (12:14) durch. Slowenien bezwang Russland knapp mit 28:27 (14:13).

    • 09:00 23.01.2013Kurzmeldung

      Brand lobt Heubergers Arbeit 09:00 23.01.2013
      Der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand hat seinem Nachfolger Martin Heuberger ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. "Martin mit seinem CoTrainer Frank Carstens macht hervorragende Arbeit. Die Mannschaft ist immer sehr gut eingestellt. Sie kennt die Stärken und die Schwächen des Gegners." "In diesem Bereich sind wir sicherlich besser als andere Mannschaften, wo die Trainer offensichtlich nicht so genau arbeiten und nicht so genau hinsehen, was die anderen machen", führte der jetzige Sportmanager des Deutschen Handball-Bundes (DBH) im ZDF-Morgen- magazin weiter aus.

    Die deutschen Handballer sind bei der WM in Spanien im Viertelfinale gescheitert. Trotz starker Vorstellung der DHB-Auswahl in der ersten Hälfte setzten sich die Gastgeber am Ende verdient mit 28:24 (12:14) durch. 

    Der Höhenflug der deutschen Handballer wurde von Gastgeber Spanien im WM-Viertelfinale gestoppt. Die Mannschaft von Bundestrainer Martin Heuberger verlor die Partie im Hexenkessel von Saragossa trotz starker Leistung im ersten Abschnitt.

    Mit fünf Siegen aus sieben Spielen und dem Vorstoß unter die Top 8 der Welt kann die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) aber erhobenen Hauptes den Rückflug antreten. "Wir sind ausgeschieden, das müssen wir erst einmal sortieren. Wir haben eine grandiose WM gespielt und hatten auch heute unsere Chance. Wir haben auf der Platte Gas gegeben", sagte Dominik Klein. Auch Kapitän Oliver Roggisch richtete seine Mitspieler auf. "Wir dürfen nicht vergessen, was wir geleistet haben. Wir haben sie lange geärgert. Wir werden trotzdem ein bisschen feiern."

    Christophersen bester Werfer

    Vor 10.600 Zuschauern im ausverkauften Pabelon Principe Felipe verhinderte auch der Berliner Sven-Sören Christophersen mit sechs Treffern als bester deutscher Werfer die zweite Turnierniederlage nicht. Die Spanier nahmen damit verspätet Revanche für das Viertelfinal-Aus gegen die DHB-Auswahl bei der WM 2007 in Deutschland. Der Weltmeister von 2005 trifft am Freitag in Barcelona im Halbfinale auf Slowenien.


    Jeder deutsche Angriff wurde von einem gellenden Pfeifkonzert begleitet. Doch der Außenseiter blieb zunächst cool, ließ sich auch von drei vergebenen Großchancen des Kieler Linksaußen Klein in der Anfangsphase nicht aus dem Konzept bringen. In der Abwehr zeigte sich der Mittelblock um Kapitän Oliver Roggisch und Michael Haaß sattelfest, dahinter glänzte Torhüter Silvio Heinevetter erneut. Dem spanischen Rückraum fiel im ersten Durchgang nicht viel ein, um das deutsche Abwehrbollwerk zu knacken.

    Torhüterwechsel bei Spanien

    Zitat
    Die Mannschaft hat toll gekämpft. Wir können stolz auf die Leistung bei der WM sein.
    Bundestrainer Martin Heuberger
    Die DHB-Auswahl spielte im Angriff erneut variantenreich und mit viel Bewegung. Als der Göppinger Spielmacher Haaß zwei Treffer zur 7:5-Führung warf, hatte der spanische Weltklasse-Keeper Arpad Sterbik erst einmal genug und machte für Jose Manuel Sierra Platz. Der EM-Vierte Spanien kam nach dem Torwartwechsel kurzzeitig besser ins Spiel und ging in der 18. Minute in Führung (8:7). Heuberger reagierte sofort und mahnte sein Team in der von ihm genommenen Auszeit zu mehr Ruhe an - mit Erfolg. Mit einer konzentrierten Leistung ohne größere Fehler zog das deutsche Team zur Halbzeit wieder in Front. 


    Nach dem Wechsel kam jedoch zunächst ein kleiner Bruch ins deutsche Spiel. In doppelter Unterzahl vergab Klein zunächst die mögliche Drei-Tore-Führung, dann nutzten die Spanier die Überzahlsituation mit ihren gefürchteten Tempogegenstößen zu ihrem ersten Vorsprung mit zwei Treffern (17:15/34. Minute).

    Der Weg ins Finale

    Spanien - Deutschland 28:24 (12:14)

    Spanien: Sierra, Sterbik - Entrerríos 6, Rocas 1, Maqueda 3, Tomás 7/1, Sarmiento 1, Aguinagalde 7, Cañellas, Montoro, Morros, Ruesga, García, Rivera 3, Ariño, Guardiola

    Deutschland: Heinevetter, Lichtlein - Kneer, Roggisch, Wiencek 1, Reichmann, Schmidt 1/1, Fäth,  Theuerkauf 4, Groetzki 2, Weinhold 2, Strobel, Haaß 3, Pfahl 1, Klein 4, Christophersen 6/1

    Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien)

    Strafminuten: 8 / 14

    Zuschauer:  10.600 (ausverkauft)

    Finalrunde - Ergebnisse

    Viertelfinale am Mittwoch:
    Russland - Slowenien 27:28 (13:14)
    Dänemark - Ungarn 28:26 (18:11)
    Spanien - Deutschland 28:24 (12:14)
    Frankreich - Kroatien 23:30 (12:13)

    Halbfinale am Freitag:
    Spanien - Slowenien
    Dänemark - Kroatien

    Spiel um Platz 3 am Samstag

    Finale am Sonntag, 17.15 Uhr

    Alle Weltmeister seit 1938

    Vergebene Chancen

    Die DHB-Auswahl bliebdran, kämpfte verbissen gegen Gegner und Zuschauer. Rechtsaußen Patrick Groetzki vergab mit einem versuchten Trickwurf aber leichtfertig den Ausgleich (39.), dieser gelang Christophersen eine Minute später per Siebenmeter zum 18:18. Die Partie entwickelte sich zu einer Nervenschlacht. Die Entscheidung fiel, als sich die Gastgeber vom 21:21 (47.) auf 26:21 (55.) absetzten. Aguinagalde trug mit drei Toren hintereinander entscheidend dazu bei, dass die Gastgeber davonzogen. Die Deutschen bissen sich in der hektischen Schlussphase an der spanischen Abwehr und Torhüter Sierra die Zähne aus, so dass am Ende der Sieg der Spanier verdient war.

    24.01.2013, Quelle: dpa/sid
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