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Länderspiel: Frankreich - Deutschland

Ribéry: "Lahm gehört zu den besten Spielern der Welt"

  • Franck Ribéry in Aktion
  • Liveticker Frankreich - Deutschland
  • Video Löw: "Mehr als elf gute Spieler"
  • Quiz Die heißen Duelle der 80er
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    Franck Ribery
    LivetickerFrankreich - Deutschland
    VideoLöw: "Mehr als elf gute Spieler"

    Fünf Leistungsträger fehlen der DFB-Elf heute im Testspiel gegen Frankreich. Für Bundestrainer Löw eine gute Gelegenheit, Reizpunkte zu setzen - sprich: Die anderen können sich beweisen.

    (06.02.2013)
    QuizDie heißen Duelle der 80er

    Kurzmeldung

    • 16:49 04.02.2013Kurzmeldung

      Auch Klose muss verletzt passen 16:49 04.02.2013
      Miroslav Klose hat sich einen Bänderriss im rechten Knie zugezogen und fehlt der Nationalmannschaft beim Länderspiel am Mittwoch (21 Uhr/ARD) in Frankreich. Das ergab eine Untersuchung des Stürmers von Lazio Rom bei DFB-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Klose ist der fünfte Akteur, der Bundestrainer Löw für die Partie in Paris absagen musste. Am Vormittag hatten Mario Götze (Infekt), Marco Reus (Adduktoren) und Marcel Schmelzer (Sprunggelenk) ihren Verzicht erklärt. Bereits am Sonntag hatte Bastian Schweinsteiger (Adduktoren) passen müssen. Nachnominiert wurde Sven Bender.

    • 11:17 04.02.2013Kurzmeldung

      Viele Absagen für Länderspiel 11:17 04.02.2013
      Nach Bastian Schweinsteiger haben auch die Dortmunder Marcel Schmelzer, Mario Götze und Marco Reus für das Länderspiel am Mittwoch (21 Uhr/ARD) in Paris gegen Frankreich abgesagt. Fraglich ist zudem, ob Torjäger Miroslav Klose und Lars Bender spielen können. Schmelzer leidet an einer Sprunggelenkverletzung sowie einer Racheninfektion. Mario Götze plagt ein viraler Infekt. Bei Marco Reus diagnostizierte BVB-Arzt Markus Braun eine Adduktorenzerrung. Der Dortmunder Ilkay Gündogan reiste dagegen trotz einer Außenbanddehnung im Sprunggelenk an.

    • 14:10 01.02.2013Kurzmeldung

      Löw: Keine Zusage an Kießling 14:10 01.02.2013
      Joachim Löw hat bestritten, dem Leverkusener Stürmer Stefan Kießling für die WM-Qualifikationsspiele im März gegen Kasachstan eine Nominierungsgarantie gegeben zu haben. "Ich habe kein Comeback von Kießling angekündigt", sagte er. "Ich habe lediglich gesagt, dass es für das Spiel gegen Frankreich, der falsche Zeitpunkt ist." Grundsätzlich will Löw die Situation des Stürmers, der seit der WM 2010 nicht mehr nominiert wurde, immer neu bewerten. "Ich werde Kießling nicht für ein Spiel zurückholen, sondern dann, wenn ich ihm eine berechtigte Hoffnung und Perspektive bieten kann", so Löw.

    • 22:34 31.01.2013Kurzmeldung

      Kießling vor Comeback im DFB-Team 22:34 31.01.2013
      Stefan Kießling steht wohl vor der Rückkehr in die Nationalmannschaft. Laut "Bild" wird Bundestrainer Joachim Löw den Torjäger von Bayer Leverkusen nicht für das Test-Länderspiel in Frankreich am Mittwoch (21 Uhr/ARD), aber für die WM-Qualifikationsspiele gegen Kasachstan (22./26.März) sowie für die USA-Reise Ende Mai nominieren. Der sechsmalige Nationalspieler Kießling, der am 10.Juli 2010 bei der WM in Südafrika im Spiel um Platz drei gegen Uruguay (3:2) sein bislang letztes Länderspiel bestritten hat, führt mit 13 Treffern derzeit die Torschützenliste der Bundesliga an.

    So glücklich und entspannt wie in den letzten Tagen hat man Franck Ribéry selten erlebt. Zwei Monate vor seinem 30. Geburtstag spricht der Bayern-Star mit zdfsport.de über das Länderspiel zwischen Frankreich und Deutschland (Mittwoch, 21 Uhr / ARD und zdfsport.de-Liveticker), sein Duell mit Philipp Lahm auf dem Rasen des Stade de France und über die Entwicklung bei Paris Saint Germain. 

    zdfsport.de: Wie wichtig ist dieses Testspiel gegen die deutsche Nationalmannschaft für Frankreich ?

    Franck Ribéry: Es ist zwar nur ein Freundschaftsspiel, aber es ist für uns trotzdem wichtig, denn wir wollen vor dem Top-Duell gegen Spanien Ende März in der WM-Qualifikation Selbstvertrauen tanken. Nun treffen wir auf eine der besten Nationen der Welt. Wir wollen gewinnen. Die DFB-Elf hat viele großartige Spieler, aber auch wir befinden uns im Aufwind. Das haben wir wir zuletzt in Spanien (1:1) in der WM-Qualifikation und in Italien (2:1) bei einem Freundschaftsspiel gezeigt.

    ZITAT
    Er ist direkt und ehrlich.
    Ribéry über Trainer Deschamps
    zdfsport.de:
    Vor einem Jahr gewann Frankreich gegen Deutschland in Bremen (2:1).

    Franck Ribéry: Für mich bleibt diese Partie nicht unbedingt positiv in Erinnerung, weil ich mich gleich nach wenigen Minuten verletzt hatte. Ich hatte eine starke Prellung und musste früh ausgewechselt werden. Dieses Mal will ich über die volle Distanz spielen. Der damalige  Sieg hatte uns gepusht und danach spielten wir mit viel mehr Selbstvertrauen.

    zdfsport.de: Freuen Sie sich auf das direkte Duell mit Philipp Lahm?

    Franck Ribéry: Absolut. Ich finde, dass Philipp zu den besten Spielern der Welt gehört. Er ist zwar diskret, aber er bringt offensiv sehr viel in unserem Spiel und defensiv ist er unheimlich stark. Es wird ein schönes Duell. In den letzten Tagen haben wir eh schon damit angefangen, uns zu hänseln.

    zdfsport.de: Nach vielen Problemen und Kritik haben Sie sich beim französischen Publikum rehabilitiert. Sind Sie erleichtert?

    ZITAT
    In den letzten Tagen haben wir eh schon damit angefangen, uns zu hänseln.
    Ribéry über Lahm
    Franck Ribéry:
    Klar. Das lag mir sehr am Herzen und es war unschön immer wieder ausgepfiffen zu werden. In den letzten Monaten hat sich aber die Situation deutlich verbessert und zuletzt haben die Fans im Stade de France sogar meinen Namen skandiert. Das hat gut getan. Ich habe nun mit der Nationalmannschaft das gleiche Niveau wie beim FC Bayern erreicht, weil ich mit Trainer Didier Deschamps sehr gut klar komme. Er schenkt mir sein Vertrauen und er baut auf mich. Er ist direkt und ehrlich. Er mag mich. Nun will ich mich für ihn zerreißen.

    zdfsport.de: Wie sehen Sie die Entwicklung bei Paris Saint Germain?

    Franck Ribéry: Ich finde, dass es mit den ganzen Stars für die französische Meisterschaft gut ist. Dieses Team entwickelt sich prächtig und wird immer besser. Aber es braucht Zeit bis alle Automatismen greifen. Es freut mich, denn damit wird man überall auf der Welt wieder mehr über den französischen Fußball sprechen. Das kann nur positiv sein. PSG hat große Ambitionen, aber es wird nicht einfach, die Ziele zu erreichen.

    ZITAT
    PSG hat große Ambitionen, aber es wird nicht einfach, die Ziele zu erreichen.
    Franck Ribéry
    zdfsport.de:
    Die Politik von PSG ist völlig anders als die des FC Bayern. Wie sehen Sie es?

    Franck Ribéry: Es ist klar, dass Paris fast nur mit Top-Stars rechnet, während wir eine gesunde Mischung aus etablierten Spielern aus dem Ausland und jungen deutschen Nationalspielern geschafft haben. Bayern ist finanziell kerngesund, und PSG hat mittlerweile ganz große Möglichkeiten. Aber rein sportlich gesehen, sind wir derzeit konkurrenzfähiger, weil wir eingespielt sind. Paris ist noch nicht soweit.

    zdfsport.de: Könnte die französische Nationalmannschaft ein Problem bekommen, weil    PSG offenbar nur Top-Stars verpflichtet?

    Franck Ribéry: Das denke ich nicht. Auch PSG hat gute französische Nationalspieler wie Blaise Matuidi oder Jeremy Menez und sie sind Stammspieler in Paris. Deswegen gehe ich nicht davon aus, dass es negative Auswirkungen für die Nationalmannschaft haben wird. Im Gegenteil: Je mehr Konkurrenz, desto besser. Beim FC Bayern haben wir auch eine enorme Konkurrenz auf jeder Position und soweit ich weiß, leidet die deutsche Nationalmannschaft auch nicht darunter.

    Das Interview führte Alexis Menuge


    Das DFB-Aufgebot für das Länderspiel am 6. Februar in Frankreich:


    Tor: René Adler (Hamburger SV), Manuel Neuer (Bayern München)


    Abwehr: Jerome Boateng (Bayern München), Benedikt Höwedes (Schalke 04), Mats Hummels (Borussia Dortmund), Philipp Lahm (Bayern München), Per Mertesacker (FC Arsenal), Heiko Westermann (Hamburger SV)


    Mittelfeld: Lars Bender (Bayer Leverkusen), Sven Bender (Borussia Dortmund), Julian Draxler (Schalke 04), Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund), Sami Khedira (Real Madrid), Toni Kroos, Thomas Müller (beide Bayern München), Mesut Özil (Real Madrid), Lukas Podolski (FC Arsenal), Andre Schürrle (Bayer Leverkusen)


    Sturm: Mario Gomez (Bayern München)

    06.02.2013
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