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das aktuelle sportstudio

Kriminologe Feltes: "Die Zahlen sind unehrlich"

  • Video Die Diskussionsrunde im sportstudio
  • Video "Nie Probleme" - "Ungern in Fanblocks"
  • Video Diskussion: Wem gehört der Fußball?
  • VideoDie Diskussionsrunde im sportstudio

    DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig, Fan-Sprecher Johannes Liebnau, Moderator Sven Voss (von rechts) und Kriminolge Thomas Feltes (nicht im Bild) diskutieren im sportstudio über die Frage "Ist die Gewalt in den Fußballstadien gestiegen?"

    (23.01.2013)
    Video"Nie Probleme" - "Ungern in Fanblocks"

    Eine (nicht repäsentative) Umfrage zum Thema "Sicherheit im Stadion" am Rande des 18. Bundesliga-Spieltages.

    (19.01.2013)
    VideoDiskussion: Wem gehört der Fußball?

    Sky, ARD, LIGA total!, SPORT1 und das ZDF machen sich in einer gemeinsamen Aktion gegen Gewalt in den Fußballstadien stark. Auftakt war die Diskussionrunde unter dem Motto "Wem gehört der Fußball?"

    (15.01.2013)

    Die Statistik sagt: Die Gewalt im Stadion ist gestiegen. Zu spüren ist davon aber nichts. Diese Meinung vertrat im aktuellen sportstudio sogar Andreas Rettig, Geschäftsführer der DFL, jener Verband, der das bei den Fans ungeliebte Sicherheitspaper verabschiedet hat. 

    sportstudio-Grafik / Quelle: ZDF

    Wie schlau ist die Polizeistatistik?
    Quelle: ZDF

    Licht ins Zahlenspiel brachte bei der Diskussionsrunde der Kriminologe Thomas Feltes: „Die Zahlen (der ZIS, Anm. d. Red.) sind unehrlich.“ So hätten lediglich 30 Prozent der in der Statistik aufgeführten Strafverfahren eine Gewalttat als Hintergrund. "Und davon wiederum", so Feltes, "sind 70 Prozent nicht einmal vor ein Gericht gekommen."

    Gegenentwurf in der Planung

    Johannes Liebnau - Vorsänger der HSV-Fans und Sprecher der Aktion 12:12 - stützt Feltes' These: "Ich habe im Stadion noch nie Angst haben müssen." Er kündigte an, dass die Fans derzeit einen Gegenentwurf zum DFL-Papier entwickeln.

    Hat die DFL mit ihrem Sicherheitskonzept übers Ziel hinausgeschossen? Rettig verteidigte sich und verwies auf die Aktionen der Frankfurter Fans am Samstagnachmittag in Leverkusen. Man habe den Frankfurtern für das Spiel in Leverkusen viele Zugeständnisse gemacht, "wie zum Beispiel ein zweites Megaphon."

    Dennoch veranstaltete die Eintracht-Kurve ein Feuerwerk, so dass das Spiel unterbrochen werden musste. Rettig sieht darin eine Protestaktion gegen die verstärkten Kontrollen der Eintracht-Fans beim Spiel in München. "Die Liberalität ist da ausgenutzt worden", sagt Rettig.

    aktuelles sportstudio vom 14.1.2012

    Neue Dimension der Gewalt

    Ultras - Fans oder Fanatiker?

    Streitthema Pyrotechnik


    Mehr sportstudio-Videos vom 19.1.2013

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    Sport kompakt

    19.01.2013
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