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Ski-WM

Höfl-Riesch holt Gold in der Super-Kombi

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    Maria Höfl-Riesch hat sich bei der Ski-WM Gold in der Super-Kombination erkämpft. Die 28-Jährige setzte sich nach der Abfahrt und einem Slalom-Lauf vor Super-G-Weltmeisterin Tina Maze aus Slowenien und Nicole Hosp (Österreich) durch. 

    Maria Höfl-Riesch riss erleichtert die Arme in die Höhe, die Familie jubelte auf der Tribüne. «Gold. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn», frohlockte die Partenkirchenerin, bei der die Anspannung erst nach und nach abfiel. «Dass ich die Tina Maze hier schlagen kann, vor allem mit der Abfahrt, hätte ich wirklichnicht gedacht.»

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    Nervenkrimi in der Steiermark 

    Im Ziel jubelte Höfl-Riesch nach ihrem Lauf zunächst verhalten, als sie an die Spitze des Klassements vor drei Österreicherinnen gefahren war. Erst kam noch das bange Warten, denn beim Nervenkrimi in der Steiermark standen noch vier Skirennfahrerinnen am Start. Als dann Lara Gut (Schweiz) ausschied und Elisabeth Görgl (Österreich) zurückfiel, hatte Höfl-Riesch die Medaille sicher.

    Anne Fenninger (Österreich) schied danach als eine der Spitzenfahrerinnen der Schussfahrt aus, Maze kam nicht an die Zeit von Höfl-Riesch heran - Gold war perfekt. Alle drei gehören auch bei der Abfahrt am Samstag zu den Goldkandidatinnen.


    Stehaufmännchen

    ZITAT
    So eine Skifahrerin darf man nie abschreiben
    Wolfgang Maier über Höfl-Riesch
    Nach dem Slalom-Titel bei der WM 2009, Doppel-Gold bei Olympia 2010 sowie zwei dritten Plätzen bei den Heim-Weltmeisterschaften 2011 war es die insgesamt sechste Medaille von Höfl-Riesch bei einem Großereignis. Und wieder einmal bewies sie ihre viel gerühmten und oft gezeigten Stehauf-Qualitäten. Denn nach einem Winter mit bislang nur zwei Weltcup-Podestplätzen und einem enttäuschenden Kurz-Auftritt im Super-G schlug die einmalige Gesamtweltcupsiegerinauch in Schladming beim ersten WM-Sonnenschein eindrucksvoll zurück.

     «So eine Skifahrerin darf man nie abschreiben», hatte Alpin-Direktor Wolfgang Maier schon vorher betont und Höfl-Riesch zugetraut, «die Dinge noch während der WM in die richtige Richtung zu bringen». Veronique Hronek, die im Super-G bis zu ihrem Aus mit starker Zwischenzeit ihr Können hatte aufblitzen lassen, verbuchte ein erfreuliches Top-20-Ergebnis bei ihrer ersten WM. «Ich habe einen kleinen Fehler gehabt. Bis dahin war es okay», befand die 21-Jährige.

    Weitere Medaillen möglich

    Dagegen jubelte Höfl-Riesch bei ihren schon fünften Weltmeisterschaften. «Ich bin unendlich glücklich», sagte die Partenkirchenerin. «Mit Gold habe ich meine Ziele schon erreicht.» Doch weitere Medaillenchancen folgen: In Abfahrt, Team-Wettbewerb und
    Slalom.

    Den Grundstein für den Titel hatte Höfl-Riesch in der Abfahrt gelegt, in der sie lange klar in Führung lag. «Mit der Fahrt in meinem oberen Teil bin ich sehr zufrieden», sagte die 28-Jährige, die einen Rückstand von 0,20 Sekunden auf das Führungsduo Fenninger/ Maze hatte.  «Im unteren Teil habe ich die Einfahrt nicht wirklich gut erwischt und dort einige Zehntel verloren.» Danach hatte sie sich blitzschnell zum Stangentraining verabschiedet, denn zuletzt hatte sie nur «wenig Slalom» trainiert.

    08.02.2013
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