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Vierschanzentournee in Oberstdorf

Furioser Auftakt: Jacobsen siegt - Freund Dritter

  • Video Severin Freund: "Einfach geil!"
  • Quiz Wie gut kennen Sie die Tournee?
  • Umfrage Haben die DSV-Adler eine Chance?
  • Interaktiv Wie gut kennen Sie die Tournee-Orte?
  • VideoSeverin Freund: "Einfach geil!"

    Sieger Anders Jacobsen fühlt sich wie im Märchen, der Drittplazierte Severin Freund attestiert Oberstdorf eine "Mega-Stimmung" und Bundestrainer Schuster lobt die deutschen Adler im Interview.

    (30.12.2012)
    QuizWie gut kennen Sie die Tournee?
    (Quelle: ZDF)
    UmfrageHaben die DSV-Adler eine Chance?
    InteraktivWie gut kennen Sie die Tournee-Orte?

    Die Vierschanzentournee geht bereits in ihre 61. Auflage. Mit ihren Stationen in Oberstdorf , Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen hat die Veranstaltung eine bewegte Geschichte zu bieten. Kennen Sie sich aus?

    (Quelle: reuters)

    Kurzmeldung

    • 18:05 30.12.2012Kurzmeldung

      Freund Dritter, Jacobsen siegt 18:05 30.12.2012
      Severin Freund hat gleich zum Auftakt der 61.Vierschanzentournee seine Ambitionen auf den Gesamtsieg untermauert. Der Mitfavorit landete in Oberstdorf auf Rang drei und musste mit 290,8 Punkten nur Anders Jacobsen (NOR/308,6) und Gregor Schlierenzauer (AUT/297,0) den Vortritt lassen. Wegen der Disqualifikation von Andreas Kofler (nicht regelkonformer Anzug) rückten alle deutschen Skispringer außer Freund im Klassement um einen Platz nach vorne. Michael Neumayer wurde Achter, Andreas Wellinger Zehnter, Richard Freitag 15., Martin Schmitt 16. Danny Queck 19., Maximilian Mechler 24.

    • 17:11 30.12.2012Kurzmeldung

      Freund nach erstem Durchgang Dritter 17:11 30.12.2012
      Severin Freund belegt zur Halbzeit des Auftaktspringens der Vierschanzentournee als bester deutscher Skispringer den dritten Platz. Der 24-Jährige sprang in Oberstdorf 138,5 m weit. Freunds Rückstand auf den führenden Anders Jacobsen (NOR), der auf 138 m kam, beträgt 5,8 Punkte. Zweiter ist nach dem ersten Durchgang Gregor Schlierenzauer (AUT) nach einem Sprung auf 134,5 m. Von den neun deutschen Startern sind unter anderem auch Andreas Wellinger als Neunter und Michael Neumayer auf Rang zwölf noch aussichtsreich dabei.

    • 17:31 29.12.2012Kurzmeldung

      Neun DSV-Springer am Start 17:31 29.12.2012
      Beim Auftaktwettbewerb der Vierschan- zentournee in Oberstdorf gehen neun deutsche Springer an den Start. Mit dabei ist am Sonntag (ab 15.40 Uhr live im ZDF) auch Martin Schmitt, der nach einem Jahr sein Weltcup-Comeback geben wird. Der 34-Jährige belegte in der Qualifikation mit 126 Metern den 21. Platz. Sieger wurde der Österreicher Gregor Schlierenzauer mit 131,5 Metern. Aus dem DSV-Team schafften zudem Michael Neumayer, Andreas Wank, Danny Queck, Maximilian Mechler und Felix Schoft locker den Sprung ins Hauptfeld. Severin Freund, Richard Freitag und Andreas Wellinger waren ohnehin gesetzt.

    • 10:21 29.12.2012Kurzmeldung

      DSV will Schuster noch länger binden 10:21 29.12.2012
      Der Deutsche Skiverband (DSV) will die Zusammenarbeit mit Skisprung-Bundestraner Werner Schuster über dessen Vertragsende hinaus fortsetzen. "Ich werde alles daran setzen, ihn extrem lange an uns zu binden", sagte Horst Hüttel, Sportlicher Leiter der Skispringer beim DSV, am Rande der Vierschanzentournee: "Er ist auf alle Fälle bis 2015 bei uns, dann muss man schauen, wie der Weg weitergeht. Unser Fernziel ist es ganz klar, ihn lange hier zu halten." Schuster betreut die DSV-Adler seit März 2008 und hat das junge Team seitdem kontinuierlich an die Weltspitze herangeführt.

    • 10:47 29.12.2012Kurzmeldung

      Olympiasieger Hocke tritt zurück 10:47 29.12.2012
      Skisprung-Olympiasieger Stephan Hocke hat vor dem Beginn der Vierschanzentournee überraschend seinen sofortigen Rücktritt vom Leistungssport erklärt. "Ich sehe einfach keine Chance mehr, meine Saisonziele zu verwirklichen", sagte Hocke der "Thüringer Allgemeine". Der 29-Jährige, der 2002 mit dem Team bei den Winterspielen in Salt Lake City Gold geholt hatte, nannte die aufwendige Materialschlacht sowie die schlechten Trainingsbedingungen in Thüringen als Gründe für das vorzeitige Karriereende. Hocke hatte trotz ordentlicher Trainingsleistungen die Qualifikation für die Tournee verpasst.

    • 18:08 28.12.2012Kurzmeldung

      Pointner: DSV fast auf Augenhöhe 18:08 28.12.2012
      Österreichs Cheftrainer Alexander Pointner sieht die deutschen Skispringer vor der Vierschanzentournee nahezu auf Augenhöhe mit seiner Mannschaft. "Es hat zehn Jahre gedauert, das ist eine sehr lange Zeit. Aber jetzt spielen sie wieder im Konzert der Großen - auch mit österreichischem Know-How", sagte der 41-Jährige mit Blick auf seinen Landsmann Werner Schuster, der seit 2008 Bundestrainer ist. Vom wiederbelebten Duell zwischen Österreich und Deutschland erwartet Pointner zwar 'Würze und Spannung", eine tiefere Rivalität gebe es zwischen beiden Lagern aber nicht.

    • 15:03 27.12.2012Kurzmeldung

      Innauer: Freund ein Sieganwärter 15:03 27.12.2012
      Für den ZDF-Experten Toni Innauer hat Severin Freund gute Karten, wenn es ab Sonntag beim Springen in Oberstdorf (15.40 Uhr/live im ZDF) wieder um den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee geht. "Er gehört zum ganz elitären Kreis der Sieganwärter", sagt der Skisprung-Olympiasieger von 1980. "Für ihn spricht, dass er sehr konstant springen kann." Doch auch Richard Freitag traut Innauer einiges zu. "Freitag ist nicht zu unterschätzen. Wenn ihm gute Ergebnisse in Oberstdorf und Garmisch glücken, dann ist er, glaube ich, sehr ernst zu nehmen."

    • 08:52 29.12.2012Kurzmeldung

      "Wellinger hat keinen Respekt" 08:52 29.12.2012
      Die DSV-Adler wollen die Konkurrenz der Vierschanzentournee in dieser Saison kräftig aufmischen. Der ehemalige Skispringer und Skisprungtrainer Toni Innauer traut den deutschen Skispringern so einiges zu. Das Team sei "so gut, wie schon lange nicht mehr", sagte er im ZDF-Interview. Vor allem der erst 17 Jahre alte deutsche Skispringer Andreas Wellinger findet Innauers Anerkennung: "Ich trau ihm zu, das Feld durcheinander zu wirbeln", so Innauer. Was Wellinger nicht hätte, das wäre Respekt. "Und das ist ganz toll", fügt der Österreicher verschmitzt hinzu.

    Vierschanzentournee in Zahlen

    Videos von der Schattenbergschanze

    2. Durchgang

    Qualifikation für Oberstdorf komplett

    Warmspringen mit Sven Voss

    Innauers Favoritencheck

    Anders Jacobsen/Norwegen

    Anders Jacobsen - Vierschanzentournee / Quelle: dpa

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Anders Jacobsen hatte niemand auf der Rechnung, nicht einmal sein eigener Trainer, der ihn für zu inkonstant hielt, weil ihm nach einem Jahr Wettkampfpause die nötige Routine fehlte. Seine Leistungsexplosion verdankt er vor allem seiner außergewöhnlichen Sprungtechnik, d.h. er springt mit extrem flachem Oberkörper und kann dadurch die hohe Geschwindigkeit mit in den zweiten Flugteil nehmen. Seine enge Skiführung könnte ihm allerdings noch einen Strich durch die Rechnung machen, wenn er wie in Garmisch dadurch ins taumeln gerät und sich nicht mehr fangen kann."

    Gregor Schlierenzauer/Österreich

    Gregor Schlierenzauer / Quelle: ap

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Sicher ist er einer der Topfavoriten. Völlig klar. Super in Form, super umgestellt auf die neuen Anzüge. Ein Sieg beim letzten Springen vor der Tournee in Engelberg. Voriges Jahr den Gesamtsieg geholt. Er weiß, aus der Routine heraus, einige Dinge besser als manch anderer. Er ist, wie gesagt, einer der absoluten Topfavoriten."

    Tom Hilde/Norwegen

    Tom Hilde - Vierschanzentournee / Quelle: reuters

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Tom Hilde ist sicher körperlich der am stärksten einzuschätzende Norweger. Er hat die beste Sprungkraft und auch seine Technik wirkt gefestigt. Allerdings zeigt er gelegentlich Landeschwächen und steht seine Sprünge nicht."

    Kamil Stoch/Polen

    Kamil Stoch - Vierschanzentournee / Quelle: dpa

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Kamil Stoch gehört seit Jahren zu den Top-Springern. Seine Ergebnisse sind allerdings sehr von den Windverhältnissen abhängig. Bei Aufwind ist er ein Siegspringer, bei Rückenwind sind seine Leistungen allerdings eher schwach. Seine Stärke ist, dass er auch viel Geschwindigkeit mit in den zweiten Flugteil bringt und dazu weite Sprünge auch sauber runterbringt und steht."

    Severin Freund/Deutschland

    Severin Freund / Quelle: dpa

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Meines Erachtens hat er gute Karten. Die Formkurve stimmt. Vielleicht ist es ganz gut, dass er das letzte Springen vor der Tournee in Engelberg nicht gewonnen hat. Da ist der Druck vielleicht nicht ganz so groß. Die Erwartungsbäume wachsen dann nicht ganz in den Himmel. Für ihn spricht, dass er sehr konstant springen kann. Er kann weit springen, er kommt mit kurzem Anlauf zurecht. Er gehört zum ganz elitären Kreis der Sieganwärter."

    Andreas Wellinger/Deutschland

    Andreas Wellinger / Quelle: dpa

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Für Wellinger spricht die Unbefangenheit, das Gefühl drauflosspringen zu können und noch keine negativen Erfahrungen mit Druck gemacht zu haben. Er ist ein Joker. Die Routine hat er natürlich noch nicht. Und ob er während der Tournee so unbelastet bleibt, das ist dann auch die Kunst der Mannschaftsführung und der Betreuer. Im Rennen um den Gesamtsieg sehe ich die anderen stärker."

    Anders Bardal/Norwegen

    Anders Bardal / Quelle: reuters

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Der weiß wie es geht. Das ist klar. Er hat allerdings noch ein paar kleine, feine Mängel gehabt im Formaufbau und vielleicht auch in der Umstellung auf den Sprunganzug, der eben diese kleinen Fehler deutlicher im Resultat bemerkbar macht."

    Jaka Hvala/Slowenien

    Jaka Hvala / Quelle: imago

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Das ist für Slowenien eine wunderschöne Sache, so einen Rohdiamanten zu haben, der vieles schon sehr, sehr gut und sehr richtig macht. Er erinnert die Slowenen wahrscheinlich ein bisschen an die Zeiten eines Primoz Peterka, der als 17-Jähriger die Tournee abgeräumt hat. Nur, so leicht ist die Gegnerschaft auch nicht mehr vom Stuhl zu kippen. Er kann aber für einen Tagessieg gut sein. Das traue ich ihm zu. Er hat ein unheimliches Potenzial. Aber meines Erachtens reicht es noch nicht für den Gesamtsieg."

    Michael Neumayer/Deutschland

    Michael Neumayer / Quelle: imago

    ZDF-Experte Toni Innauer:

    "Was er mitbringt für die Vierschanzentournee ist die Konstanz. Das hat er 2007/2008 mit seinem dritten Platz in der Gesamtwertung schon bewiesen. Es war sehr erstaunlich, wie gut er jetzt zuletzt in Engelberg mitgemischt hat. Was einem wie Neumayer zugute kommen könnte, was er vermutlich auch versuchen wird, ist die Möglichkeit, mit dem Reglement zu pokern und mit dem Anlauf ein wenig runter zu gehen und eine gute Landung zu hinzulegen."

    Die Tournee im TV

    Garmisch-Partenkirchen

    31.12.2012: Qualifikation - 13.30 Uhr/ARD
    01.01.2013: Wettkampf  - 13.20 Uhr/ARD

    Innsbruck

    03.01.2013: Qualifikation - 13.30 Uhr/ARD
    04.01.2013: Wettkampf - 13.30 Uhr/ARD

    Bischofshofen

    05.01.2013: Qualifikation - 16.10 Uhr/live im ZDF
    06.01.2013: Wettkampf - 16.15 Uhr/live im ZDF

    30.12.2012
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