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Ski-WM: Riesenslalom der Herren

Drittes Gold für Ligety, Dopfer Siebter

  • Video Ligety: "Habe es noch nicht begriffen"
  • Video Fritz Dopfer: "Bin sehr enttäuscht"
  • Video Ted Ligety: "Ich hatte viel Glück"
  • Interaktiv Was wissen Sie über Schladming?
  • VideoLigety: "Habe es noch nicht begriffen"

    Ted Ligety ist der Überflieger der laufenden WM und kann seinen Erfolg noch gar nicht fassen. Julius Hilfenhaus über den Dominator aus Schladming.

    (16.02.2013)
    VideoFritz Dopfer: "Bin sehr enttäuscht"

    Fritz Dopfer hat im Riesenslalom bei der alpinen Ski-WM in Schladming eine Medaille verpasst. Im Interview macht seiner Enttäuschung Luft. Felix Neureuther ist dagegen mit seiner Leistung zufrieden.

    (15.02.2013)
    VideoTed Ligety: "Ich hatte viel Glück"

    Stimmen aus Schladming: WM-Abräumer Ted Ligety und der geschlagene Österreicher Marcel Hirscher im ZDF-Interview.

    (15.02.2013)
    InteraktivWas wissen Sie über Schladming?

    Der US-Amerikaner Ted Ligety ist nicht zu bremsen. Der Weltmeister im Super-G und in der Super-Kombination, hat sich bei der alpinen Ski-WM auch Gold im Riesenslalom gesichert. Fritz Dopfer landete als bester Deutscher auf Rang sieben, Felix Neureuther wurde Zehnter. 

    ZITAT
    Meinen Namen unter den Größten dieser Sportart zuhaben, ist großartig
    Ted Ligety
    Mit seinem Sieg hat Ligety als erster Skirennfahrer seit 45 Jahren drei Goldmedaillen bei ein und derselben WM gewonnen. «Ich bin überwältigt, überglücklich», sagte der 28-Jährige. Zuletzt hatte der Franzose Jean-Claude Killy 1968 so viel Edelmetall bei Titelkämpfen geholt, kam in Grenoble sogar auf vier Goldene. Das gleiche gelang Toni Sailer bei der WM 1956 in Cortina d'Ampezzo. «Unglaublich, darauf bin ich wirklich stolz. Meinen Namen unter den Größten dieser Sportart zuhaben, ist großartig», sagte Ligety.

    Dopfer fehlren 0,44 Sekunden

    Fritz Dopfer verpasste dagegen die erste deutsche Alpin-Einzelmedaille bei den Herren seit 2001 um nur 0,44 Sekundenr. Zufrieden war er mit seiner Fahrt auf Rang fünf des ersten Durchgangs zwar nicht, aber «die Platzierung ist ok». Als dann aber auch im zweiten Durchgang kleinere Fehler die Aufholjagd verhinderten, schlug Dopfer wütend mit dem Skistock gegen eine Werbebande. «Ich bin jetzt sehr enttäuscht, im zweiten Lauf habe ich überhaupt nicht umsetzen können, was ich mir vorgenommen hatte», haderte er. Für die österreichische Gold-Hoffnung Marcel Hirscher blieb mit 0,81 Sekunden Rückstand Silber. «Das war vielleicht das schwerste Rennen, das ich jemals gefahren bin. Bei der Heim-WM die Silbermedaille, das ist unglaublich», sagte Hirscher. «Ich bin extrem glücklich.» Bronze ging an Manfred Mölgg aus Italien.

    Links
    Mit einem perfekten ersten Durchgang hatte Ligety sich an die Spitze des Klassements gesetzt. 1,30 Sekunden Vorsprung vor Abfahrts-Weltmeister Aksel Lund Svindal (Norwegen) veranlassten diesen in der Halbzeit zu der Aussage: «Ted ist der beste der Welt. Für alle anderen geht es um die Medaillen. Mehr gibt es nicht zu sagen.» Rhythmisch, sauber, gefühlt bei jedem Tor noch ein bisschen schneller war Ligety die Planai hinabgesaust. Als letzter Starter des zweiten Durchgangs lies er dann mit einer taktisch klugen Fahrt nichts mehr anbrennen. «Natürlich habe ich Druck gespürt, aber ich hatte 1,3 Sekunden Vorsprung», sagte Ligety.

    Dopfer hadert, Luitz fliegt raus

    Felix Neureuther zeigte leider nur im zweiten Lauf eine gute Leistung. Die Momente in der Box des Führenden entlockten ihm dann auch ein Lächeln. «Es war mir sehr wichtig, hier bei der WM noch einmal einen guten Lauf zu zeigen, auch wenn der Erste nicht toll war. Das war mir wichtig», sagte Neureuther vor dem WM-Finale am Sonntag (live im ZDF).

    Ein Rennen zum Vergessen erlebte Stefan Luitz. Fehler über den ganzen ersten
    Lauf verteilt hatten ihn schon weit zurückgeworfen. Durch das letzte Tor vor dem Ziel fuhr er dann nach einem Fahrfehler hindurch statt daran vorbei. Mit einer Mischung aus Wut, Enttäuschung und womöglich auch Schmerzen durch den Zusammenstoß warf sich der 20-Jährige in eine Bande und kauerte im Schnee.

    Riesenslalom der Herren

    Der 2. Durchgang in voller Länge

    15.02.2013
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