Bundesliga, 21. Spieltag
Dortmund kassiert Klatsche gegen HSV
BildWeidenfeller (r.) klärt zur Ecke
Borussia Dortmund hat den wohl entscheidenden Rückschlag im Titelrennen der Fußball-Bundesliga hinnehmen müssen. Der Titelverteidiger kassierte mit dem 1:4 (1:2) gegen den Hamburger SV die erste Niederlage in der Rückrunde. Da mit Bayer Leverkusen auch der zweite Verfolger mit dem 3:3 (1:0) bei Borussia Mönchengladbach Federn ließ, stand Tabellenführer Bayern München schon vor dem eigenen Spiel am Abend gegen den FC Schalke 04 als Gewinner des 21. Spieltags fest.
Eintracht Frankfurt verpasste durch das 0:0 gegen den 1. FC Nürnberg die Chance, auf Platz drei vorzustoßen. Werder Bremen gewann mit 4:1 beim VfB Stuttgart und verschärfte damit die Krise bei den Schwaben. Hannover 96 bezwang 1899 Hoffenheim mit 1:0, mit dem gleichen Resultat setzte sich der VfL Wolfsburg bei Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth durch.
Die Stimmen zu den Spielen
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Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund): "Das Spiel hatte viele Geschichten. Der HSV ist von Beginn an besser ins Spiel gekommen. Nach dem 1:2 wurde es hektisch und wild. Die Aktion von Robert Lewandowski vorm Platzverweis war unglücklich. Am Ende hat dann auch Kraft und Moral nachgelassen gegen einen starken HSV."
Trainer Thorsten Fink (Hamburger SV): "Damit konnte keiner rechnen nach der Heimniederlage gegen Frankfurt. Ich habe den Jungs klar gemacht, dass sie hier nach vorn spielen sollen. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen."
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Trainer Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach): "Wenn man die erste Halbzeit sieht, könne wir mit der Führung und auch dem 3:3 sehr zufrieden sein. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut gespielt und hatten zu viele Ballverluste. Wenn Du den Ball nicht
hast, ist es schwer, Fußball zu spielen."Trainer Sascha Lewandowski (Bayer Leverkusen): "Unser Spiel war in der ersten Halbzeit sehr temporeich, sehr gut nach vorne. Wir haben dominiert im Stile einer Heimmannschaft. Die Verteidigung der hohen Bälle war aber ganz schwach. Wir müssen abgeklärter und effizienter werden."
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Trainer Bruno Labbadia (VfB Stuttgart): "Für unsere Situation haben wir es am Anfang sehr gut gemacht. Dennoch hat die letzte Genauigkeit gefehlt. Dann haben wir durch zwei Aktionen von Werder die Linie verloren. Zu Beginn der zweiten Hälfte hat die Mannschaft die richtige Antwort gegeben. Danach haben uns zu viele individuelle Fehler das Genick gebrochen - wie in den letzten Spielen."
Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen): "Der VfB hat richtig gut losgelegt. Da hatten wir zwei schwierige Situationen zu überstehen. Erst nach 20 Minuten konnten wir uns befreien. In der Folge haben wir ein richtig gutes Spiel hingelegt. Nach dem Ausgleich standen noch einmal Fragezeichen hinter der Richtung, die das Spiel nehmen würde. Am Ende sind wir aber für unser Spiel belohnt worden."
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Trainer Mirko Slomka (Hannover 96): "Ich bin absolut froh und zufrieden über diesen Sieg. Er war enorm wichtig, besonders deshalb, weil wir mal wieder zu null gespielt haben. Bemängeln muss ich allerdings, dass wir bei unseren Kontern oft zu ungeduldig waren."
Trainer Marco Kurz (1899 Hoffenheim): "Ich bin über das Ergebnis und auch über das Spiel enttäuscht. Über das Gegentor kann ich nur sagen, dass so etwas allgemein besser verteidigt werden muss. Insgesamt hat meine Mannschaft zu wenig geleistet, um hier zu punkten. Schade, denn das war durchaus möglich."
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Trainer Mike Büskens (SpVgg Greuther Fürth): "Ich hätte mir die Effektivität der Wolfsburger gewünscht, wir haben wiedermal hohen Aufwand betrieben und wollten den nächsten Schritt machen. Ich kann der Mannschaft von der Hingabe her keinen Vorwurf machen, aber am Ende muss man das Tor treffen."
Trainer Dieter Hecking (VfL Wolfsburg): "Es war das erwartet schwere Spiel, uns war bewusst, dass Fürth alles probieren wird, um seine Position zu verbessern. Wir wussten, dass wir eine gute Ordnung brauchen. Für uns stand auch sehr viel auf dem Spiel, aber wir haben uns der Drucksituation gestellt. Es ist jetzt nicht alles gut, aber der Sieg gibt uns Ruhe."
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Trainer Armin Veh (Eintracht Frankfurt): "Insgesamt bin ich mit dem Punkt zufrieden. Nürnberg hatte die besseren Chancen und Kevin Trapp hat uns im Spiel gehalten. Wir waren nicht präsent genug. Woran es lag, kann ich nicht sagen. Anscheinend tut es uns nicht gut, wenn wir unter der Woche nicht richtig trainieren können. Ich bin froh, dass wir einen Punkt auf Hoffenheim gut gemacht haben - jetzt sind wir wieder ein Stück näher dran an den 40 Punkten."
Trainer Michael Wiesinger (1. FC Nürnberg): "Unter dem Strich war heute mehr drin. Wir haben gut begonnen und in der ersten Hälfte Chancen liegen lassen. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel mit offenem Visier. Das war ein wichtiger Auswärtspunkt. Wir wussten, was auf uns zukommen und mit etwas mehr Effizienz und Durchschlagskraft wäre mehr drin gewesen. So nehmen wir den Punkt natürlich gerne mit."
Kämpferisch: Luuk de Jong (am Boden)
Quelle: dpa
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Eljero Elia kämpft noch am Boden liegend um den Ball
Quelle: dpa
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ZITAT
„Wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten. Die Konter hätten wir aber besser ausspielen müssen.”Jan Schlaudraff
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„Die Mannschaft hat ihr Herz in beide Händ genommen, um der Tabelle ein anderes Gesicht zu geben.”Mike Büskens




