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Alpine Ski-WM

DSV-Team zittert sich zu Bronze - Gold für Österreich

  • Video Dopfer sichert DSV-Team Bronze
  • Video Kleines Finale in voller Länge
  • Video "Das war eine coole Geschichte"
  • Video Teamwettbewerb in voller Länge
  • VideoDopfer sichert DSV-Team Bronze

    Am Ende war es hauchdünn: Mit drei Hundertstel Vorsprung gewinnt die deutsche Mannschaft Bronze im Teamwettbewerb der alpinen Ski-WM in Schladming. Gold geht an Gastgeber Österreich.

    (12.02.2013)
    VideoKleines Finale in voller Länge
    (12.02.2013)
    Video"Das war eine coole Geschichte"

    Das DSV-Team gewinnt im Hundertselkrimi von Schladming Bronze im Mannschaftswettbewerb. Marcel Hirscher und Co. freuen sich riesig. Die Protagonisten im ZDF-Interview plus Rennzusammenfassung.

    (12.02.2013)
    VideoTeamwettbewerb in voller Länge

    Der Team-Wettbewerb der alpinen Ski-WM 2013 in Schladming in voller Länge.

    (12.02.2013)

    Das deutsche Quartett hat beim Teamwettbewerb der alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Schladming die Bronzemedaille gewonnen. Im Duell um Platz drei setzten sich Maria Höfl-Riesch, Lena Dürr, Felix Neureuther und Fritz Dopfer mit drei Hundertstel Vorsprung vor Kanada durch. Die Siegerehrung gibt es heute live bei zdfsport.de ab 18.30 Uhr. 

    Im Halbfinale war das deutsche Quartett an Österreich gescheitert. Kanada hatte in der Vorschlussrunde des spektakulären Parallel-Slalomwettbewerbs auf dem 260 Meter langen Kurs gegen Schweden verloren, das die Silbermedaille gewann.

    Dopfer macht den Sieg perfekt

    Nach drei Niederlagen in den ersten drei Runden brachte Dürr die deutsche Mannschaft gegen Kanada durch einen Sieg über Brittany Phelan in Führung. Neureuther verpasste es, gegen Michael Janyk nachzulegen: 1:1 stand es nach zwei Durchgängen. Auch Höfl-Riesch musste sich geschlagen geben - gegen Erin Mielzynski um eine Hundertstelsekunde. Dopfer  machte den Sieg aber perfekt und schlug Philip Brown seinerseits um eine Hundertstelsekunde. Das reichte in der Endabrechnung.

    Für den Deutschen Skiverband war es bereits die dritte Medaille bei den Titelkämpfen. An der bisherigen Bilanz ist vor allem Höfl-Riesch maßgeblich beteiligt: Nach Gold in der Super-Kombination und Bronze in der Abfahrt war es auch ihre dritte Medaille in Schladming.

    Gegen Österreich chancenlos

    Das erste Gold holte sich Österreich - beim ersten Einsatz von Star Marcel Hirscher. Im Finale gab es einen klaren 4:0-Sieg gegen Schweden. Den Final-Einzug der Deutschen hatte der Gastgeber zuvor verhindert. Nach Dürr schied auch Höfl-Riesch im Halbfinale aus. Dopfer musste sich Hirscher, der auf dem schnelleren Kurs unterwegs war, geschlagen geben. Für Neureuther ging es bei dessen Niederlage um nichts mehr - 0:4.

    Aber immerhin schien sein rechtes Bein, das gleich im ersten Lauf etwas abbekommen hatte, zu halten. "Solche Sachen merkt man immer erst danach, wenn der Wettkampf vorbei ist und der Schuh ausgezogen ist", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. Am Freitag steht der Riesenslalom an, am Sonntag der Slalom.

    Schrecksekunde in Runde eins

    Entsetzte Gesichter hatte es deswegen gleich nach Runde eins beim deutschen Quartett gegeben. Beim verwegenen Versuch, einen 1:2-Rückstand gegen den deutschen Topfahrer aufzuholen, war der Kroate Filip Zbcic weggerutscht und voll in Neureuther geknallt. Der 28-Jährige fasste sich ans Knie. "Ich glaube, dass ich ziemlich Glück gehabt habe. Der Kollege hat mich ziemlich abgeräumt", sagte Neureuther. Er war stocksauer: "Die sollen sich überlegen, wen die da runter fahren lassen." Nach einer kurzen Schadensanalyse ging Neureuther mit dem Team auch das Viertelfinale an.

    Nach Niederlagen von Dürr und Höfl-Riesch sowie einem Sieg Neureuthers musste Dopfer gegen Steve Missillier gewinnen. Das glückte dem Garmischer hauchdünn; die Teamkollegen umarmten ihn nach dem Halbfinal-Einzug herzlich. Vier Hunderstelsekunden machten den Unterschied aus. Zuvor hatte Neureuther noch tröstend den Arm um Höfl-Riesch gelegt. Die WM-Revanche für die Niederlage in Garmisch 2011 war geglückt. Damals hatten ebenfalls in der Runde der besten Acht noch 18/100 Sekunden gefehlt.

    Mehrere Topstars nicht am Start

    Höfl-Riesch war im Team-Event als einzige Schladming-Weltmeisterin dabei. Ted Ligety (USA), Aksel Lund Svindal (Norwegen), Tina Maze (Slowenien) und Marion Rolland (Frankreich) waren dagegen nach ihren Gold-Partys aus unterschiedlichen Gründen nicht am Start. Für Österreich war es der zweite Titel im nicht-olympischen Mannschafts-Wettbewerb nach 2007.

    ARD und ZDF übertragen die WM

    Der Wettkampf- und Sendeplan im Überblick

    Donnerstag, 14. Februar 2013 (ZDF):

    Riesenslalom der Frauen

    10 Uhr: 1. Lauf, 13.30 Uhr: 2. Lauf

    Freitag, 15. Februar 2013 (ZDF):

    Riesenslalom der Männer

    10 Uhr: 1. Lauf, 13.30 Uhr: 2. Lauf

    Samstag, 16. Februar 2013 (ZDF):

    Slalom der Frauen

    10 Uhr: 1. Lauf, 13.30 Uhr: 2. Lauf

    Sonntag, 17. Februar 2013 (ZDF):

    Slalom der Männer

    10 Uhr: 1. Lauf, 13.30 Uhr: 2. Lauf

    13.02.2013, Quelle: dpa, sid
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