Nordische Ski-WM | Mixed-Skispringen
DSV-Team jubelt über Bronze
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Das deutsche Skisprung-Mixed-Team hat bei der Nordischen Ski-WM in Val di Fiemme die Bronzemedaille gewonnen. Ulrike Gräßler, Richard Freitag, Carina Vogt und Severin Freund mussten sich nur Japan und Österreich geschlagen geben. Dagegen sind die deutschen Nordischen Kombinierer als Sechste erstmals seit 2001 in einer WM-Staffel ohne Medaille geblieben. Auch die Langläufer gingen im Teamsprint leer aus und warten weiter auf die erste Medaille.
Beim erstmals ausgetragenen Skispringen Mixed-Teamwettbewerb fehlten dem DSV-Team auf das zweitplatzierte Österreich nur 1,8 Zähler. Im letzten Durchgang sprang Freund auf 99,5 Meter und konnte sich damit nicht mehr an Österreich vorbeischieben, für die Gregor Schlierenzauer auf 100 Meter kam.Die deutschen Springer warten damit weiter auf ihr erstes WM-Gold seit 2001. Für das deutsche Team war es bei den Titelkämpfen in Val di Fiemme in der zwölften von 21 Entscheidungen die zweite Medaille. Zuvor hatte Kombinierer Björn Kircheisen Bronze geholt.
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"Es sollte nicht sein. Für eine Medaille muss alles passen. Wir brauchen noch etwas, sind aber auf einem guten Weg", sagte Langlauf-Bundestrainer Frank Ullrich. Bei den Männern holte der russische Olympiasieger Nikita Krijukow an der Seite von Alexej Petuchow drei Tage nach seinem Erfolg im Einzel sein zweites Gold. Silber ging nach einem spannenden Finish an die Schweden Marcus Hellner und Emil Jönsson vor Alexej Poltoranin/Nikolaj Schebotko (Kasachstan).Bei den Frauen schrieben Kikkan Randall und Jessica Diggins Geschichte: Nie zuvor hatte ein US-Langläufer bei Olympischen Spielen oder einer Weltmeisterschaft Gold gewonnen.Ohne ChanceDie deutschen Duos waren in beiden Finalläufen ohne echte Chance auf einen Podestplatz. Die 21-jährige Kolb musste auf der fünften von sechs Runden die Spitzengruppe ziehen lassen, anschließend schwanden auch bei Herrmann die Kräfte."Es war keine Schande, es waren die Weltbesten am Start. Ich habe versucht, die Lücke zu schließen, aber es war nicht unser Tag", sagte Herrmann, die 34,1 Sekunden hinter dem US-Duo ins Ziel kam. Silber ging an die Titelverteidiger Charlotte Kalla/Ida Ingemarsdotter aus Schweden vor Riika Sarasoja-Lilja und Krista Lähteenmäki aus Finnland.
"Die Enttäuschung ist riesig. Die Erwartungen, eine Medaille zu holen, waren schon groß", sagte der zwei Tage zuvor entthronte Weltmeister Frenzel (Oberwiesenthal): "Uns hat das Pech beim Springen verfolgt, wir haben alle ordentliche Sprünge gemacht, hatten aber leider nicht die Möglichkeit, das rüberzubringen." Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch haderte mit den Bedingungen am Morgen: "Wir hatten mit Abstand den schlechtesten Wind von allen Nationen. Wir haben das extra ausgerechnet."Irreguläre Bedingungen?Nach dem Springen unter zum Teil irregulären Bedingungen war das deutsche Team nur von Rang sechs und mit einem Rückstand von 1:14 Minuten auf die zunächst führenden Japaner in die Loipe gegangen. "Das war völlig irregulär und hat uns heute gefressen", sagte
Vizeweltmeister Edelmann. Wegen wechselnder Winde war der Wettbewerb mehrfach unterbrochen worden, die dritte Gruppe wurde sogar wiederholt.Auf der Strecke versuchte das DSV-Quartett vergeblich, die fünfköpfige Spitzengruppe einzuholen. Zwar schmolz der Rückstand von zunächst 1:14 Minuten langsam, doch das reichte nicht. "Es war schwierig, alles alleine zu machen. Es ist ärgerlich, dass wir so einen schlechten Tag erwischt haben. Heute früh haben einige Leute ein paar Fehler gemacht", sagte Startläufer Kircheisen, der am Freitag im Einzel Bronze gewonnen hatte.Ende einer SerieDie DSV-Mannschaft hatte bei Weltmeisterschaften zuletzt sechsmal in Folge die Silbermedaille geholt und war zuletzt 2001 im finnischen Lahti ohne Edelmetall geblieben. Den letzten Titel gab es 1987 bei der Heim-WM in Oberstdorf, damals gehörte der heutige
Bundestrainer Hermann Weinbuch noch zu den Aktiven.
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„Wir hatten mit Abstand den schlechtesten Wind von allen Nationen. Wir haben das extra ausgerechnet.”Bundestrainer Hermann Weinbuch
Vizeweltmeister Edelmann. Wegen wechselnder Winde war der Wettbewerb mehrfach unterbrochen worden, die dritte Gruppe wurde sogar wiederholt.Auf der Strecke versuchte das DSV-Quartett vergeblich, die fünfköpfige Spitzengruppe einzuholen. Zwar schmolz der Rückstand von zunächst 1:14 Minuten langsam, doch das reichte nicht. "Es war schwierig, alles alleine zu machen. Es ist ärgerlich, dass wir so einen schlechten Tag erwischt haben. Heute früh haben einige Leute ein paar Fehler gemacht", sagte Startläufer Kircheisen, der am Freitag im Einzel Bronze gewonnen hatte.Ende einer SerieDie DSV-Mannschaft hatte bei Weltmeisterschaften zuletzt sechsmal in Folge die Silbermedaille geholt und war zuletzt 2001 im finnischen Lahti ohne Edelmetall geblieben. Den letzten Titel gab es 1987 bei der Heim-WM in Oberstdorf, damals gehörte der heutige
Bundestrainer Hermann Weinbuch noch zu den Aktiven.
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24.02.2013, Quelle: sid, dpa



